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Jobsuchende / Story #1

Angaben zur Person:

Ich bin Patrick Maasberg, 32 Jahre alt, wohne jetzt in Bremen. Vorher habe ich in Bremerhaven gewohnt.

Was sind ihre Aufgaben im Betrieb?

Ich mache im Betrieb Versand, also Tagesversand und Amazon-Versand. Ich lagere auch Ware um oder ein, meistens Neuware. Für den Amazon-Versand erstellen wir immer ein großes Paket, das wir auffüllen und an Amazon schicken. Amazon erstellt uns sozusagen eine Einkaufsliste, was sie gerne haben wollen. Für den Tagesversand oder Amazon muss ich die Ware dementsprechend auch picken, also das heißt die Ware aus den Regalen holen, die wir für die jeweiligen Versandkunden benötigen.

Welche Fähigkeiten brauchen Sie dafür?

Also erst einmal die Lust an der Arbeit, weil ohne Lust, ohne Motivation fällt mir das schwer. Gefordert ist vernünftiges Einpacken. Manchmal ist auch so ein bisschen Hintergrundwissen gefordert, wie die Abläufe da im Lager funktionieren. Am Computer muss man sich so ein bisschen hineinfuchsen, da muss man auch mal Bereitschaft zeigen, was dazuzulernen. Für das Picken ist genaues Lesen, genaues Zuhören wichtig. Vorher habe ich richtig viele Fehler gemacht, jetzt mache ich weniger Fehler, weil ich genau weiß, wie ich die Ware finden kann.

BfA_Jobsuchende Story #1 Foto Herr Maasberg

Wie sind Sie denn überhaupt an den Arbeitsplatz gekommen?

Erst war ich als Tischler bei Aucoop eingestellt. Später hat man bei der Unterstützten Beschäftigung festgestellt, dass Tischler nix für mich ist und hat dann geguckt, welche Alternativen es denn für mich gibt. Welche Fähigkeiten habe ich eigentlich? Die meinten, dass ich ein gutes Orientierungssystem habe und dass ich mir einfach sehr viele Sachen gleichzeitig merken kann.

Vielleicht konnte Lager was Passendes für mich sein!? Dann war ich als erstes bei Poco (Möbelmarkt) im Lager. Ich dachte Poco und Tischlerei könnte man ja verknüpfen. Aber das war doch nichts für mich. Dann habe ich mit Frau H.* geguckt, welche Firma gibt es mit kleineren Sachen. Dann kamen wir auf Game World.

*(Mitarbeiterin des IFD Bremen in der Unterstützten Beschäftigung)

Wer hat Sie dabei unterstützt das BfA zu nutzen?

Den Anlauf hatte ich mit Frau H. schon gemacht, als ich noch bei Aucoop war. Da haben wir uns zusammengesetzt und überlegt. Was ist denn überhaupt das BfA, was muss man da berücksichtigen, wie hoch fällt das Budget aus? Dann haben wir gesagt, das BfA ist richtig für mich, aber nicht in dem Betrieb (Aucoop). Als ich dann später bei Game World war und bevor man überhaupt den Arbeitsvertrag unterschrieben hat, hat das Integrationsamt gesagt, dass immer noch diese Vorlage für das BfA auf ihrem Schreibtisch lag. Das fand ich echt super!

Wie genau wurden Sie unterstützt?

Von der Berufsbegleitung von Frau H. vom Integrationsfachdienst und von Herrn R. von der Werkstatt Bremen, die haben mich beide soweit unterstützt und auch erklärt, welche Vorteile und welche Nachteile es gibt bei dem BfA. Die Vorteile sprachen eigentlich dafür, dass ich das überhaupt mache. Ich muss da kein Arbeitslosengeld zahlen. Falls ich gekündigt werden sollte, kann ich wieder in die Werkstatt Bremen. Das ist für mich ein Pluspunkt, weil sonst würde ich wieder auf der Straße stehen und nichts in der Hand haben.

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